Wenn die Coen Brüder auf Acid D&D präsentieren

Barovia Land der Freunde.
Barovia – C’mon Party People!

Letztes Wochenende hatten wir einen Überraschungs-Einzelabenteuer und naja es ist etwas aus dem Ruder gelaufen und es war nicht FSK 12 aber lest selbst…

Zunächst bekamen wir vom SL vorgefertigte Charaktere. Wir spielen wie in der Curse of Strahd Kampagne in Faerun im Jahre 1550 und sind im großen und ganzen ein Teil der Inquisition der Triade (Tyr, Torm, Ilmater). Ausgesendet wird um nach Hereticus Magi, also unsanktionierten Magiern zu suchen.

Dramatis Personae:

Hans Brenner: Ein Mensch in schwarzer Plattenrüstung auf seinem Rücken ist ein Glasbehälter geschnallt von dem aus mehrere Schläuche bis zu Hans Händen verlaufen. In dem Behälter ist ein Feuer Elementar gefangen, der als Flammenwerfer Brennstoff missbraucht wird. Oh und er ist ein Pyromane….

Ismael der Täufer: Ismael ist ein menschlicher Scharfschütze , der einen kleinen Cherubim Begleiter hat welcher selbst nochmals über eine Feuerwaffe verfügt. Zudem hat er einen rasende Wut entwickelt auf alles was nicht die Triade verehrt.

Ulf der Geißler: Gehüllt in Lederfetzen und von gebeugter Statur, ist Ulf mit zwei Peitschen bewaffnet welche über schreckliche Widerhaken verfügt. Der Anblick von unbekleideten Frauen löst in ihm einen unbändigen Hass aus.

Sankt Theodorus Tri: Der kleine verkümmerte Körper von Theodorus Tris, welcher von der Kirche der Triade heilig gesprochen wurde, wird auf einer Sänfte von zwei Jungfern getragen. Beide haben die Augen verbunden. Die eine hat den Mund zugenäht, bei der anderen ist die binde blutig und es wirkt als würde sie ständig weinen. Tri hält sich natürlich für einen leibhaftigen Engel. Also schon direkt für die Wesenheit – Engel.

Jorn der Turm: Ein Hüne von weit über zwei Metern, trägt Jorn nur einen Wickelrock und einen verblichenen Wollumhang. Auf seinem Rücken befindet sich ein Folterrad , dass er als Waffe nutzt. Die Geräusche von Kindern lösen in ihm eine unstopbare Raserei aus.

Wilhelm die dreifaltige Stimme (mein Char): Wilhelm trägt schwarz-rote Landsknechtskleidung aus dem 15. Jahrhundert. Darüber ein goldenes Kettenhemd und einen großen breitkrempigen Hut mit drei Federn. Zudem trägt er ein bronzefarbenes Sprachrohr an dem Zungen genagelt sind und eine fiese Zange am Gürtel. Wilhelm hasst es wenn er oder befohlene der Kirche unterbrochen worden. So sehr, dass solche Individuen zum Schmuck seines Sprachrohrs beitragen…

Ja wie Ihr seht, haben 10 Jahre plus aktiven Dienst in der Inquisition, diesen Kerlen nicht gut getan.

Und so beginnt es

Der scharlachrote Konrad, Hochinquisitor der Triade entsendet einen Trupp, seiner erfahrensten und besten Männer, unsere „Helden“.

Gesucht wird ein abtrünniger Magier. Dieser soll in der Richtung gesichtet worden sein, in die er uns schickt. Also wird keine Zeit verschwendet und sich auf den Weg gemacht.

Ein strammer Marsch, führt unsere Recken in eine kleine Stadt, namens Barovia…

Wilhelm lässt sich nicht lange bitten und macht sich mit Ismael und Hans auf dem Weg zum Dorfplatz um die gesammelte Mannschaft anzukündigen.

Zunächst kommen ein paar Vistani, die sich über uns lustig machen, schlechte Idee. Dann der Tavernenwirt der sogleich einen Warnschuss auf uns abgibt, noch schlechtere Idee.

Mittlerweile ist der Rest von uns auf dem Plan erschienen. Jorn fordert die Vistani heraus und verarbeitet diese mit seinem Folterrad zu menschlichem Hackfleisch. Ulf lässt seine peitschen fatzen die den guten Wirt ordentlich verunstalten. Im Getümmel erscheint die Tochter des Wirts sichtlich aufgelöst darüber, dass ihr Vater so übel zugerichtet ist. Blöd nur das in eben jenen Getümmel ihre Kleiderordnung auseinander gerät was Ulf provoziert und die Wirtstochter nun ebenfalls Bekanntschaft mit seinen Peitschen macht. Weitere Dörfler wollen uns attackieren, aber Ismael ist ein teuflisch guter Scharfschütze…

Wilhelm will etwas deeskalieren und heilt und stabilisiert die Tochter. St. Trie befragt die überlebenden, was zu keinen Ergebnissen führt und er befiehlt uns die mittlerweile geflohene Bevölkerung zusammen zu trommeln.

Tochter und Wirt sind unbrauchbar und somit ist ihr leben verwirkt.

Wir rücken weiter in Barovia ein und gehen zum Händler. Der denkt es wäre gut uns einen Hinterhalt zu stellen und uns anzugreifen. Habe ich nicht bereits erwähnt, dass dies eine schlechte Idee ist?

Lange rede kurzer Sinn er und sein Gehilfe finden ein rasches und dramatisches Ende.

Da der Händler ein offenkundiger Ketzer war wird sein Gold und Waren die wir brauchen, wie Proviant. Konfisziert.

In der Zwischenzeit trommeln Ismael und Hans weitere Barovianer zusammen und 18 Häuser fangen an zu brennen.

Eine deutliche Befragung führt dazu das ein Barovianer uns auf Vater Donarvich hinweist er würde böses beherbergen.

Vater Donarvich
Vater Donarvich

Gut, zu Vater Donarvich dann. Dieser ist nicht einsichtig, schlecht. Er kennt die Triade nicht, noch schlechter. Er erkennt nur den Herr des Morgens an, ganz schlecht und sein Sohn ist ein Vampir, endgültiges Todesurteil. Als wir ihn abführen wollen taucht sein Sohn auf. Der letztendlich aber schwerverwundet entkommen kann.

Vater Donarvich möchte den Herren des Morgens nicht abschwören, verrät aber unter Folter den Aufenthaltsort unserer eigentlichen Heldenrunde und stirbt schließlich durch Hans flammen.

Das ende vom Lied, wer dem ollen Lord Strahd nicht abschwört, für den hat Hans ein paar warme Worte von seinem Feuer Elementar auf dem Rücken parat.

Mindestens ein drittel von Barovia Stadt ist in Flammen aufgegegangen und uns fehlen ein paar wichtige NSC. Tja so kanns gehen.

Abschließend muss ich sagen das es eine sehr spassige Runde ist, die eben total eskaliert ist und es eben um jene NSC schade ist. Nichts desto trotz sind wir aber alle heiß darauf weiter durch Barovia zu tingeln und dem blöden Strahd eins gegen Schienbein zu zimmern. Zudem war es auch nett, mögliche Antagonisten selbst zu spielen, auf die wir möglicherweise später treffen werden.

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