Rippers Flying Circus – Helm spielt Savage Worlds

In meiner anderen Spielrunde, sind wir nach einem Dreivierteljahr Imperial Assault spielen, wieder dabei Rollenspiel den Vorrang zu geben.

Eine kleine Abstimmung (yay Demokratie) zu unseren Vorlieben ergab Savage Worlds. Um genauer zu sein die 2. Edition von Rippers.

Rippers ist ein etwas pulpiges Viktorianisches Horrorsetting, in dem mehrere Geheimgesellschaft mehr oder weniger zusammen, gegen die Schrecken der Nacht agieren. Oder nehmt einfach den 2004 Van Hellsing Film als Vorlage…

So kein langes Gerede, die Dramatis Personae:

Stanley und Robert Wilson: ehrenhafte Brüder die beide in der Armee Ihrer Majestät (England) dienen und beide ein Schützenass sind. Zudem gehören sie zu den Frazers Fighters eine Ripper Loge, von Abenteurern und Söldnern welche ihre Zentrale im Mittleren Osten/Nordafrika hat.

Prinz Wilhelm Ewald von Preußen: der deutsche Botschafter in London. Mit einer kaufsüchtigen Frau, einem leid geprüften Butler und einem Hang zu obskuren Wissenschaften. Ja der gute Prinz bastelt wirklich merkwürdige Dinge wie den Reichsschallwerfer, welcher Feinde durch (tadaaa) Schall niederringt. Prinz Wilhelm gehört zu den Old Worlders, eine Loge aus Europa, die eine lange Tradition im Monster zu Kleinholz verarbeiten hat.

Mr. Maclain von Lochlain: Ein reicher Lebemann aus Schottland, welcher den Masked Avengers angehört. Und wie man sich denken kann führt er eine Geheimidentität als der Highlander. Batman mit Schottenrock quasi 😉 Mr. Maclain verfügt über ein ansehnliches Arsenal an Gadgets und eine gefürchtete Rechte.

James Bouvier: Mein Alter Ego. Ein Uneheliches Kind eines Englischen Vaters und einer Französischen Mutter. Er ist in der Levante aufgewachsen und hat schon früh gelernt sich durchzuschlagen. Tja wenn einen die Familie nicht anerkennt muss man sehen wo man bleibt…
Das Mitglied der Frazers Fighters verfügt er über arkane Fähigkeiten, die er sich aus alten Babylonische Texten angeeignet hat, sowie Kontakten zur Unterwelt.

 

Ein verpatzter Abend und Opiumhöhlen – der 1. Spielabend

Unsere illustre Runde war zu einem feinen Abendessen bei Professor Arthur Hemswoth im Londoner Museum für Archäologie eingeladen . Fürs Monster töten wird man nicht bezahlt und deswegen braucht man Gönner. Also dürfen wir Klinkenputz bei besagtem Prof betreiben.

Nach kurzer Konversation hörten wir Geräusche aus den Ausstellungsräumen. Wir sind Männer der Tat und sehen gleich nach dem rechten.
Wie angenommen stellen wir Schurken, welche sich an den Exponaten zu schaffen machen und es kommt zum Kampf. Wir können die Banditen Niedermachen, aber zu einem hohen Preis, Stanley wird von den Unholden niedergestochen und stirbt. Der Rest sieht das eher locker und James schaut in Stanleys Taschen nach Wertgegenständen nach. Tja wer solche Freunde hat….

Zurück zum Speiseraum stellen wir fest, dass vom Prof jede Spur fehlt. Also untersuchen wir den Raum und finden Spuren die auf eine Entführung hindeuten. Zudem waren da noch Opium und chinesische Porzellanmarken.

Prinz Wilhelm meldet den Überfall an die Polizei und der Rest macht sich auf den Weg zum Hauptquartier, welches im Keller einer runter gekommenen Spelunke befindet.

Wir setzen Robert über das Ableben seines Bruders in Kenntnis und planen das weitere Vorgehen. James erkundigt sich bei seinen Unterwelt-Kontakten, im besonderen den Gangsterboss Maroni, nach dem Opium und den Münzen. Die Spur führt zu einer chinesischen Opiumhöhle die als Casino tarnt.

Am nächsten Abend machen sich Robert, James und Maclain auf den Weg. Maclain sichert von aussen das Gebäude, Robert und James geben sich derweil als Gäste aus.

Ab zur Bar fragt James die Bedienung nach anderer Unterhaltung, was diese dazu bewegt uns leichte Mädchen vorzuführen. James meint daraufhin, er meint Opium und kassiert dann eine Ohrfeige der Bardame was dazu führt das Robert der Bardame Geld zu geben das sie ihm noch eine knallt. Ja wer solche Freunde hat…

Robert begibt sich zu den Spieltischen und James findet das Opium Zimmer im Keller.

James kann etwas über einen Transport aufschnappen und dann kommt es zum Tumult. Er bewegt sich zum Casino Raum. Es kommt zum Kampf Robert und James kämpfen sich durch wütende Chinesen und stecken das Casino in Brandt.

Derweil kann Maclain der schon auf der Lauer lag die Ganoven stellen und die Kutsche mit dem gekidnappten Prof sichern. Diesen bringt er sogleich zur deutschen Botschaft. Wo sich dann um ihn gekümmert wird.

Der Prof ist uns dankbar und wir können es verhindern groß in den Zeitungen genannt zu werden.

Man was für ein Abend, was den guten Stanley angeht sind die Würfel übel explodiert und dieser somit im Jenseits gelandet. Dennoch haben wir effizient gearbeitet und die Schurken zur Strecke gebracht. Der Horror Aspekt war eher gering. Dafür war es angenehm lustig und äusserst Unterhaltsam. Alles in allem ein spaßiger Abend, der Lust auf mehr weckt!

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